POSTKARTEN-GESCHICHTE. //

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EINE ERFINDUNG VON ÖSTERREICH-UNGARN:
DIE ERSTE POSTKARTE DER WELT AUS DEM JAHR 1869.
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(QUELLE: INTERNET)

 

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DIE GESCHICHTE DER POSTKARTEN:
Der damalige preussische Oberpostrat
Heinrich Stephan schlug 1865 auf einer
Postkonferenz in Karlsruhe vor, offene
"Correspondenzkarten" mit aufgedruckten
Postwertzeichen einzuführen. Man folgte ihm
nicht, mit dem Argument mangelnder
Vertraulichkeit.

1869 griff Dr. Emanuel Herrmann in Wien
in einer Studie über das österreichische
Postwesen die Anregung Stephans wieder
auf. In der "Neuen Freien Presse" schlug
er "eine neue Art der Correspondenz
mittels der Post" vor.
So wurde in
Österreich-Ungarn am 1. Oktober 1869
die "Correspondenz-Karte" mit
aufgedruckter Zwei-Kreuzer-Marke
eingeführt. Sie hatte eine Adressen- und
eine Mitteilungsseite. Bilder irgend welcher
Art gab es nicht, abgesehen vom
österreich-ungarischen Doppeladler auf der
Adressenseite. Die "Correspondenz-Karte"
war ein sensationeller Erfolg: 1,4 Millionen
Karten wurden allein im Oktober 1869
verkauft.

Aber ein Problem bereitete den k. u. k.
Hofräten Kopfweh. Was, wenn jemand
beleidigende oder gar unsittliche Dinge
auf die Karte schriebe, die ja das zarte Gemüt
des Postorgans hätten treffen können? Daher
wurden die ersten Karten mit folgendem
aufgedrucktem Hinweis ausgeliefert: "Die
Postanstalt übernimmt keine Verantwortung
für den Inhalt der Mitteilung."

Andere Staaten folgen dem Beispiel von
Österreich-Ungarn; die Schweiz 1871.
Zunächst konnten "Correspondenz-Karten"
nur im eigenen Lande verschickt werden. Seit
1875 formierte sich dann der Weltpostverein,
durch den die Versendung auch in andere
Länder möglich wurde. Offizielle "Correspondenz-
Karten" mit aufgedruckter Briefmarke wurden
stets unbebildert von der Post abgegeben.
Es gab aber schon damals Personen, die in
privater oder gewerblicher Absicht, nachträglich
Bilder aufbrachten, wie durch den Hofbuchhändler
Schwarz in Oldenburg 1870 geschehen.

Ab 1872 durften auch privat gefertigte
Postkarten in den Handel gebracht werden,
auf die der Absender eine Briefmarke mit
unterschiedlichem Porto für unterschiedliche
Regionen aufkleben musste. Diese Möglichkeit
gab den Anreiz, eine Seite der Postkarte mit
einem Bild zu bedrucken. 
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"MADE IN GERMANY": DIESE US-PANORAMA-POSTKARTEN WURDEN IN DEUTSCHLAND PRODUZIERT.
IVORYTON CT (OBEN) UND MAIN STREET IN CLINTON CT (UNTEN), UM 1900; GRÖSSE: 3,5 x 11 INCHES.
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(QUELLE: INTERNET)

 

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DIE PANORAMA-POSTKARTE ALS MODE:
Panoramakarten kamen um 1910 in Mode, doch
waren sie für eine offene Versendung ungeeignet;
dennoch hatten sie auf der Rückseite ein Feld
für die Adresse. Diese Karten waren bis etwa
72 cm breit und konnten mehrfach - bis zu 7 mal -
gefaltet werden (das waren acht Kartengrößen).
Man sprach daher auch von 4-, 6- und 8-fach-
Postkarten.

Das Bild enthielt immer das Panorama einer
Landschaft bzw. einer Stadt. Grundlage für
die Herstellung war ein Foto, das mit starkem
Weitwinkelobjektiv aufgenommen oder aus
mehreren Aufnahmen zusammengesetzt war.
Der einfarbige Lichtdruck wurde dann
chromolithograpisch überdruckt und erhielt
an einigen Stellen gelegentlich Glimmer. 
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(QUELLEN: AVG.DE und "Die Presse", Wien)

 

DIE AUSFÜHRLICHE GESCHICHTE
DER POSTKARTEN
auf der Website der
Arbeitsgemeinschaft der Hersteller und Verleger
von Glückwunschkarten (AVG), Deutschland. 
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PANORAMAKARTE SCHEWENINGEN, 1902. //
(QUELLE: INTERNET)

 

> TRANSLATE THIS WEBSITE

 

 

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